Das schönste Café & Bistro

Wir gratulieren unserem Kunden IM KULT zum gewonnenen Award - Das schönste Café und Bistro 2020, verliehen vom Callwey Verlag. 

DIE PREISVERLEIHUNG - DIE SCHÖNSTEN BARS & RESTAURANTS

Die Sieger in drei Kategorien wurden von einer hochkarätigen Jury ausgewählt und am Montag den 16. März online bekannt gegeben. Das Bistro Café IM KULT schaffte es nicht nur unter die Top 50, sondern erhielt den ersten Platz des Awards in der Kategorie „Café & Bistro“. Die renovierte Seifenfabrik in der Gampenstrasse 19 konnte sich unter zahlreichen Projekten aus dem deutschsprachigen Raum durchsetzen. Es sind neueröffnete Gastronomieobjekte aus Deutschland, Österreich, Südtirol und der Schweiz, welche in den letzten fünf Jahren neu eröffnet wurden. 

das schönste Café und Bistro 2020

(c) stiftscherepapier

DAS IM KULT

Schöne Dinge mit Genuss und Kultur verbinden, ist die Idee des IM KULT in Marling. Geschmack, Design und Kultur werden Eins und schaffen ein einmaliges Erlebnis. Das historische Gebäude wird Treffpunkt für Genießer, Designliebhaber und all jenen, die das besondere Etwas schätzen. Die Struktur ist eine restaurierte Seifenfabrik aus den 20er Jahren, welche bis in den frühen 70er Jahren auch als solche geführt wurde. Anschließend standen die geschichtsträchtigen Gemäuer einige Zeit leer und waren dementsprechend dem Zerfall ausgesetzt. Im Jahre 2015 begannen die Planungsgespräche mit dem Architekten Werner Tscholl. Das Hauptaugenmerk lag während der gesamten Bauphase dem Schutz der Identität der in die Jahre gekommenen Seifenfabrik; die Geschichte des Vergangenen mit dem Gegenwärtigen zu vereinen, wurde Kern der Idee. Und so wurde die rettbare Substanz gerettet und mit neuen Mitteln und modernen Details ergänzt und kombiniert. Die hervorragend kombinierten Merkmale aus dem restaurierten Bestand und neuen Elementen, verspühen einen einzigartigen Industriecharme. Die originalen Fabrikfenster werden hinter neuem Glas gefasst, das alte Mauerwerk wird lediglich mit Kalk neu verputzt und mit geradlinigem Eichenholzregalen und Schwarzstahl kombiniert. Einige Elemente der früheren Zeit, werden dekorativ eingesetzt, so zum Beispiel die Fabriktüren im Hinterhof. 

„Das schöne an diesem Projekt:
die Geschichte einer Struktur, die eigentlich nicht mehr rettbar war aber sehr viel zu erzählen hat,
wird in Kombination mit neuen Mitteln in die Gegenwart reflektiert und neu belebt.“

Werner Tscholl, Architekt
Gewinner "premio architetto italiano 2016“

Diese besonderen architektonischen Details galt es mit Licht punktuell hervorzuheben. So wurde die Geschichte des Gebäudes gekonnt in den Mittelpunkt gesetzt. Die Eisendachkonstruktion, die historische hinterleuchteten Fotografien und die besondere Struktur des Mauerwerks. Durch einige im Originalzustand belassene Details – wie zum Beispiel den Fabrikfenstern - fließt ein leichter Industriecharme durch die Räume. Ummantelt mit Modernem und Neuem erlebt man einen metropolitanen Flair, den es so in Südtirol kein zweites mal gibt. Auch die Integration einiger Fotografien und Dokumente der früheren Zeit, erinnern an die Geschichte. So auch der gesamte mit insgesamt 7.000kg Stahlbau ausgestattete Treppenturm, der Dokumente, Seifenrezepte, Werbeaktionen und ähnliches aus der früheren Seifensiederei im hinterleuchtetem Glas verewigt. 

industrial style 

 Innenhof Restaurant

italienisches Restaurant in Meran

MEHR ÜBER IM KULT

BELEUCHTUNG DER STILLEN ÖRTCHEN MAL ANDERS


Eine Besonderheit im IMKULT, sind auf alle Fälle die Toiletten im Untergeschoss. Die Idee, einen Raum zu erschaffen der schwebende Seifenblasen auf dem Wasser trägt, wurde gekonnt umgesetzt. Wasser am Boden, dunkle Spiegel an den Wänden und drei abgetrennte Räume mit abgerundeten Wänden mit jeweils einer Tür: Frauen-, Männer- und Kindertoilette. Die Wände sind hier das Besondere und in ihrer Art einmalig auf der ganzen Welt. Es sind nämlich Wände aus dem Material Cocoon. Dies ist eine hartzähnliche Konsistenz, welche mit eine Druckpistole Schicht für Schicht auf einem Träger aufgesprizt wird. Unsere hauseigene Leuchtenproduktion in Piombino Dese, arbeitet mit dieser Technik bereits seit den Entstehungstagen. Schließlich gehörte Artur Eisenkeil, zu den Gründervätern der Cocoonleuchten (Hier erfahren Sie dazu mehr). So entstanden, die sozusagen, riesig verbauten Leuchtkörper innerhalb einer Woche. Der resultierende Effekt ist einmalig: das Wasser und die Spiegel reflektieren die runden, federleicht wirkenden Leuchtkörper, eine endlose Größe des Raes wird erzeugt.    

bathroom design 

 die besten restaurants südtirol

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DER AWARD

Bar- und Restaurantführer legen nicht so oft das Augenmerk Wert auf das Interior und die Innenarchitektur. Sie legen den Fokus nicht auf Licht, Möbel und Oberflächen, sondern konzentrieren sich meist auf die Küche und die Teller, die diese verlässt. Allerdings muss ein Restaurant in der heutigen Zeit, nicht nur mehr der Qualität in der Küche nachkommen, sondern muss auch Ambiente und Besonderheiten im Interior anbieten. Die Atmosphäre eines Ortes wird von der Einrichtung und der Liebe zum Detail geprägt. Daher setzt der Award - die schönsten Bars & Restaurants das Augenmerk auf die Bequemlichkeit der Stühle, das gut ausgewählte Licht, welches das Menü in den besten Fokus setzt und überraschende Details, die die Stimmung heben. Das Interior verrät das Selbstverständnis eines Gastronomie-Betriebes, noch bevor wir einen Bissen gegessen oder einen Schluck getrunken haben. Um dieses zu würdigen, wurde der Wettbewerb Die schönsten Restaurants & Bars ins Leben gerufen. Auslober ist der Callwey Verlag in Zusammenarbeit mit dem bdia Bund Deutscher Innenarchitekten, dem Deutschen Hotel- und Gaststättenverband e. V. (DEHOGA Bundesverband), der INTERNORGA, Leitmesse für Gastronomie, dem AMERON Hotel und Restaurant und den Medienpartnern AHGZ Allgemeine Hotel- und Gastronomiezeitung, B-EAT und dem Architekturmagazin Baumeister. Aufgerufen waren Architekten, Planer und Gastronomen in Deutschland, Österreich und der Schweiz, um ihre besten Arbeiten einzureichen.

Die schönsten Restaurants & Bars 2020

DIE JURY

Die hochkarätige Jury wählte die 50 besten Gastronomieobjekte in mehreren Sitzungen aus. 

Jury Callwey Verlag

Claudia Schütz - Innenarchitektin und Vize-Präsidentin Bund Deutscher Innenarchitekten (bdia)
Ingrid Hartges - Hauptgeschäftsführerin des Deutschen Hotel- und Gaststättenverbandes e.V.
Franziska Horn - studierte Dipl.-Designerin und Design-Journalistin
Monique Dressel - Photo Director Food „SALON” und „B-EAT” bei Gruner + Jahr
Florian Randlkofer - Managing Director Alois Dallmayr KG
Holger Zwink - Chef vom Dienst, AHGZ Allgemeine Hotel- und Gastronomie-Zeitung